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Sommerzeit

Die etwas ruhigere Sommerzeit habe ich genutzt, um mir Gedanken zu machen, wo weiteres Potential im Unternehmen liegt. Außerdem ist diese Zeit auch gut geeignet, neue Mitarbeiter zu finden und so hatten wir eine Stelle als Kosmetikerin sowie eine Ausbildungsstelle veröffentlicht. Gemeinsam mit der Teamleiterin Kosmetik haben wir alle Bewerberinnen auf Herz und Nieren geprüft. Leider hat sich kein männlicher Kosmetiker beworben, so besteht unser Team nun aus sechs motivierten Frauen. Ich freue mich schon sehr auf die neue Saison und die Zusammenarbeit mit ihnen. Im nächsten Artikel werde ich sie alle vorstellen.

Normalerweise wollte ich die Geschäftsräume im Hotel nach der Fertigstellung des neuen Treatment Bereichs nicht mehr weiter nutzen. Doch nachdem ich die Ziele und Visionen des Hotels noch einmal mit der dortigen Geschäftsführerin besprochen hatte, kam mir die Idee etwas für unsere späteren Kosmetik- und Wellnessgäste zu konzipieren. Eine Wellness-Welt für Kinder wird dort entstehen. Zielgruppe sind alle kleinen und großen Kinder, Babys, Teenager und natürlich wird es auch Angebote für deren Eltern bzw. Großeltern geben. Ich freue mich schon auf die Arbeit mit den Kindern, denn dort schließt sich wieder einmal ein Kreis und ich finde zu meinem erlernten Beruf als Kindergärtnerin zurück. Die Kinder sollen bei uns sowohl kosmetische Erfahrungen sammeln als auch Massagen erleben. Die Angehörigen können zur gleichen Zeit eine Anwendung genießen bzw. bei den Kindermassagen dabeisein und es selbst lernen. Nun bin ich einfach mal gespannt, wie diese Idee angenommen wird und was ihr Leser dazu meint. Ich würde  mich sehr freuen, wenn ihr meine Seite auf Facebook besucht und mir dort eure Meinung dazu schreiben würdet.

Mein Leben und Wirken nach der Zeit auf der Amadea

Fast jeden Tag denke ich ein- oder zweimal an die Amadea, an alle die dort gerade arbeiten oder ihren Urlaub verbringen. Oft schaue ich nach, wo sie sich gerade befinden - und manchmal ist auch ein wenig Wehmut dabei. Es war eine tolle Zeit und so nach und nach wird mir immer bewußter, was ich alles erleben und kennenlernen durfte.

Zu Hause ist das Leben wieder völlig anders. Das ging gleich beim ersten Tanken los, andere Bezeichnungen an den Säulen und was mich besonders verwunderte waren DIE PREISE !!! Auch beim Einkauf bin ich ziemlich lange herumgeirrt, bis ich alles - oder wenigstens fast alles in meinem Wagen hatte, was auf meinem Zettel stand ( und eine Menge, was nicht drauf stand :-) !! ).. Der Start ins Berufsleben war arbeitsreich und anstrengend. Vieles war mir vertraut und doch fremd. Daher erschien mir es wichtig, gemeinsam mit meinen Mitarbeitern etwas Freizeit zu verbringen. Nach einigen "für und wieder" Absprachen einigten wir uns, zusammen im Rabensteiner Kletterwald unsere motorischen Fähigkeiten auszutesten. Anschließend war ein Besuch am "Uferstrand" von Chemnitz geplant. Hier ein paar Bilder von uns:

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Spaß gemacht hat es auf jeden Fall und ein wenig Muskelkater hat uns auch an den kommenden Tagen noch an dieses Erlebnis erinnert. Nun planen wir die kommenden Wochen und überlegen schon, was wir im Styling Center diesen Sommer speziell anbieten werden. Anne möchte noch einiges in der Nagel Modellage verbessern. Und wir überlegen schon, wen wir noch in unser Team aufnehmen wollen, denn die nächste Saison verspricht schon jetzt wieder sehr gut ausgelastet zu werden und dann brauchen wir Verstärkung. Na mal sehen. Vielleicht bekommt auch einer von euch Lesern Lust ??

 

 

 

Auf zu neuen Ufern

Tja, wo fängt man am Besten an mit den neuen Ideen? Vor der Zeit auf See war ich geschäftlich oft in Eile unterwegs, hier und da und immer mit Stress und Zeitnot. Das möchte ich in bessere Strukturen bringen und zukünftig soll alles ruhiger und organisierter laufen. Um dies verwirklichen zu können, muß erst einmal mein privates Leben den richtigen Rhythmus finden. Und so habe ich mir  einen geordneten Tagesablauf eingerichtet - mit genügend Zeit für die Familie und festen Zeiten für den Job. Freunde kommen momentan noch etwas kurz, doch ich bin ja nicht gleich wieder weg. Habt bitte noch etwas Geduld und vielleicht ist euch mein Blog ein wenig Ersatz für die noch anhaltende Abwesenheit. Und wem das nicht reicht, der kann mich auch im Chemnitzer Wochenspiegel sehen, denn ich hatte in dieser Woche ein sehr nettes Gespräch mit Frau Wirth - der Redakteurin dieser Zeitung und sie hat einen treffenden Artikel zu meinen Erlebnissen und Gedanken verfasst. Vielen Dank noch einmal an Frau Wirth.

Zu Hause

Seit einer Woche bin ich zu Hause und sehe täglich, wie liebevoll und sorgfältig sich alle in meiner Familie umeinander gekümmert haben. Nur deshalb konnten während meiner Abwesenheit keine größeren Probleme entstehen. Vorallem Tom, Nils und meine Eltern haben viel geleistet und ich bin ihnen von Herzen dankbar. Jeder von ihnen mußte für meinen Weg Opfer bringen, doch jeder von ihnen hat sich dadurch auch ein großes Stück weiterentwickelt und das Band der Familie hat sich sehr gefestigt. Ich bin froh wieder bei ihnen zu sein und  im Familienleben mitzuwirken.

Die Zeit auf der Amadea liegt für mich gefühlt schon weit zurück. Es hat eine Zeit des Umbruchs begonnen. Zuerst habe ich mit meinen Jungs die gesamte Wohnung umgeräumt - für mehr Gemütlichkeit. Und nun ist es an der Zeit, meinen Berufsalltag neu zu strukturieren. Tom hat während meiner Abwesenheit einige Bereiche genau analysiert und mir Anregungen und Ideen vorgeschlagen, um die Stärken de Unternehmens weiter auszubauen. Gemeinsam mit den Erfahrungen meiner SPA Manageraktivitäten des vergangenen Jahres und den Ergebnisse aus der Arbeit von Tom wird euch schon bald ein innovatives Konzept überzeugen.  Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Weg und mein Blog weiter verfolgt und ihr euch gemeinsam mit mir über neuen Ideen freuen könnt. Also mein Blog geht weiter ...

Mein letzter Tag

07. Mai 2011 - mein letzter Tag auf der Amadea. Es ist ein komisches Gefühl zu wissen, dass ich morgen von Bord gehe. Ich freue mich unheimlich auf  zu Hause, doch es macht mich auch etwas traurig, alles hinter mir zu lassen. Noch einmal schlendre ich über die Amadea und viele Gedanken gehen mir durch den Kopf. Mit ihr habe ich kilometermäßig zwei Mal die Erde umrundet, habe fünf Kontinente bereist, viele Länder und Städte gesehen, habe eine Menge wertvoller Menschen kennengelernt. Der Job als Managerin im SPA Bereich hat mir viel Spaß gemacht und neue Erfahrungen gebracht.  Die 193 Meter lange und 25 Meter breite Amadea war für 11 Monate mein zu Hause. Ich habe mich sicher und geborgen gefühlt.

Ich gehe über alle acht Passagierdecks und genieße den Blick von ganz oben auf das Hamburger Hafenfest und das Feuerwerk. Ein letztes Mal inspiziere ich den SPA Bereich und verabschiede mich damit von diesem Lebensabschnitt.

 

Jetzt gehe ich schlafen, morgen Früh heißt es Abschied nehmen und gleichzeitig der freudigen Begrüßung mit meiner Familie entgegen zu fiebern.

Herzlichen Dank an alle mir lieb gewordenen Menschen auf der Amadea für eine wunderschöne Zeit ...

 

Meine Heimreise

Auch die letzte Reise verspricht noch einmal sehr interessant zu werden. Sie steht unter dem Motto: „American Dream und Atlantischer Frühling“. Port Canaveral und New York sind für mich die Höhepunkte der Reise. Danach sind sechs Seetage vorausgesagt, ein Aufenthalt in Madeira sowie zwei Tage in Portugal. Unsere Ankunft in Hamburg ist für den 07. Mai geplant. An diesem Tag wird in  Hamburg das Hafenfest gefeiert. Viele Schiffe werden an der Pier von Hamburg liegen - auch viele Kreuzfahrtschiffe. Das wird für uns und alle Gäste hier ein würdevoller Abschluss und für mich ein gelungenes Ende meiner Zeit als SPA Managerin auf einem Kreuzfahrtschiff.

 Wieder war das Reisen in und um Amerika sehr anstrengend, denn wie bei unserem letzen Trip mussten wir noch einmal  mit der Sicherheitsinspektion durch die Gesundheitsbehörde und die Küstenwache rechnen. Doch diesmal waren wir  viel besser vorbereitet und am Ende schlossen wir noch einmal 2 Punkte besser ab als im Herbst. Als Belohnung bekamen wir wieder eine Party organisiert: die "After USPH Party".

 

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16. April 2011 Port Canaveral:

 

            Port_Canaveral1           Port_Canaveral

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 In New York erfüllte ich mir wieder einen großen Wunsch – ich besuchte ein Musical ( Catch me if you can ).

       

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Die Blumeninsel Madeira war nach den sechs Tagen auf See eine willkommene Möglichkeit frische Luft zu schnappen und die sich an der Vielfalt und Schönheit der Natur zu erfreuen.

 Die Vorfreude auf zu Hause war mehr und mehr zu spüren, jeder ist in Gedanken schon angekommen und  macht sich so seine Gedanken, was die Zukunft bringen wird und auch ich bin gespannt, was mich erwartet. Oft höre ich während dieser Tage den freudigen Ausruf: ... das letzte Mal SPA Führung, ... Drill, ... Bünenauftritt, .......

Der Heimat ein Stück näher

 

Unser Reiseabschnitt trug den Namen: „Von Fiesta Mexicana zu karibischen Rhythmen und jazzigen Tönen in New Orleans“. Wir starteten also in Acapulco Richtung New Orleans und weiter nach Miami und Nassau. Ich wollte mich überraschen lassen … Auf jeden Fall waren es wieder sehr interessante und erlebnisreiche Tage. Am 01. April erreichten wir Panama. Gleich am Hafen waren zahlreiche gemütliche Restaurants und mit einigen Freunden vom Schiff verbrachten wir dort einen „Schlemmerabend“. Am nächsten Tag: die Passage des Panamakanals und dessen Schleusen:     

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     Panamakanal1         Panamakanal2

                          Panamakanal3                                   Panamakanal4

     Panamakanal5             Panamakanal6

    

 

Außerdem hatten wir noch zwei Mal Landgang auf Costa Rica und einen Tag war Kolumbien unser Ziel. Ein besonderes Ereignis erlebten wir im Hafen von Cozumel am 07. April - die "Oasis of the Seas" lag im Hafen. Die Bilder sprechen für sich:

 

   Oasis_1        Oasis2

   Oasis3        Oasis4

                                                                            Oasis5

Am 09. April erreichten wir gegen 05.00 Uhr morgens den Mississippi und nach ca. 8 Stunden Passage New Orleans: dort  fand gerade eine große Veranstaltung statt: das „French Quarter Festival“. Von überall auf der Welt reisen Fans speziell an diesem Wochenende in das französische Viertel von New Orleans, um dies zu erleben. Entlang des Ufers vom Mississippi waren Bühnen aufgebaut, in der Innenstadt hörte man überall Live Musik und es herrschte Partystimmung – und ich war mittendrin und mit dabei...     

     Mississippidampfer            New_Orleans

 

     New_Orleans1             New_Orleans2

 

 

Nach nur wenigen Stunden Schlaf ging die Fahrt weiter – Key West, Miami und Nassau waren die kommenden Ziele.

12. April: Key West / Florida - gehört zu den Florida Keys, eine Inselgruppe die sich vom Festland Floridas in den Golf von Mexiko erstreckt. Auf Key West befindet sich der südlichste Punkt der USA auf dem amerikanischen Kontinent. Von dort sind es nur knapp 90 Meilen bis nach Kuba. Jeden Tag eine Stunde vor dem Sonnenuntergang sammelt sich eine große Menschenmenge  am Mallory Square Dock um zu beobachten, wie die Sonne hinter dem Horizont untergeht. Aus diesem Grund mussten wir mit unserer Amadea rechtzeitig ablegen und den Blick aufs Meer und die Sonne freigeben. Also fuhren wir dem Sonnenuntergang schon mal ein Stück entgegen.

 

Sonnenuntergang_Key_West_12.04.211        Key_West_Einkaufsbummel

                                                                               Key_West_Im_Salon

 

 

 

13. April: Miami/Florida – für uns am interessantesten der Everglades Nationalpark, ein riesiges Sumpfgebiet mit Mangrovenwäldern, typischen Sumpfpflanzen und einer Menge Alligatoren. Man konnte eine Fahrt mit dem Airboat unternehmen und die Alligatoren aus unmittelbarer Nähe besichtigen, Vorsicht war geboten: keinen Finger ins Wasser halten,  seht selbst …

 

                                                                               Aligator     

                                                                                                 Everglades_Aligator                                                                                            

Everglades_Alig._Babys

 

Mia_Pfau_VorderansichtMia_Vogel

 

 

14. April: Nassau/Bahamas – es regnete. So blieb ich an Bord. Nur abends ging ich an Land – landestypisch zu essen ist mir zu einem Ritual geworden. Am 15. April begann unser letzter Abschnitt der Weltreise. Von nun an sagten wir uns recht oft: unsere letzte SPA Tour..., die letzte Eröffnungsgala..., die letzte Crewparty..., usw. Es traf sich gut, dass der Start zur letzten Reise nach Deutschland und somit nach Hause in Nassau begann, denn die Amadea fährt unter der Flagge der Bahamas, also geht die letzte gemeinsame Reise von ihrer Heimat in meine Heimat.

 

     

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